Blick in die Zukunft

November 16, 2006

Und wie behalte ich alles im Griff?

Gespeichert unter: 14 — uli @ 9:21

Wenn ihr im Netz arbeiten wollt, dann braucht ihr – wie im richtigen Leben einen Arbeitsplatz, von dem aus ihr alle eure Weblogs, Podcasts, Lesezeichen, Feedreader, etc. im Auge behaltet.

Ich habe so was mit Blogger selbst gebastelt. Schaut euch mal die rechte Navigation der folgenden Seite an:

Virtueller Arbeitsplatz von Uli Mattmüller

Heutzutage gibt es so was aber auch „von der Stange“ z.B. bei Netvibes oder auch bei Google

Ein Sprachkurs mit Weblog und Podcast

Gespeichert unter: 08 — uli @ 9:13

Wenn man die Möglichkeiten von Weblogs (Texte, Grafiken, Verlinkung) mit denen von Podcasts (Audio, Video) kombiniert, kann man mit einfachen Mitteln einen anspruchsvollen Sprachkurs erstellen.

Glaubt ihr nicht? – Schaut euch mal das an.

Ein einfaches, aber gut gemachtes Beispiel:

Chinese Learn Online

Weblogs und Podcasts abonnieren

Gespeichert unter: 11 — uli @ 2:11

Weblogs und Podcasts kann man abonnieren.

Das heißt, immer wenn ein neuer Beitrag in das Weblog gestellt wird, wird man automatisch darüber informiert.

Wenn man ein Weblog, wie in meinem Beispiel „Schätze der Welt“ gezeigt, dazu benutzt, Lektionen zu realisieren, ist diese Funktion besonders nützlich, da man nicht alle Lektionen gleich ins Netz stellen muss, sondern sie in einem bestimmten zeitlichen Rhythmus veröffentlichen kann. Die Teilnehmer werden dann automatisch informiert, wenn es auf der Webseite etwas Neues gibt.

Diese Funktion ist natürlich auch für Weblogs interessant, die regelmäßig etwas veröffentlichen, denn damit bleibt man immer auf dem Laufenden.

Wie funktioniert das Abonnieren von Weblogs und Podcasts?

Ganz einfach – jedes Weblog (/Podcast) hat einen so genannten RSS-Feed (oder etwas Ähnliches), den man meistens am Rand des Weblogs finden kann. [Wenn ihr jetzt rechts schaut, seht ihr die Buchstaben RSS als Link fast auf gleicher Höhe mit dieser Zeile]

Wenn man diesen RSS-Feed anklickt, dann öffnet sich ein neues Browser-Fenster mit einem so genannten XML-Dokument. [Was das genau ist, braucht euch nicht zu interessieren. ;-) ]

Wichtig ist nur die Internetadresse dieser Seite, die ihr in der Adressleiste des Browsers findet. Wenn ihr diese Adresse in ein spezielles Programm, einen so genannten Feed-Reader kopiert, könnt ihr das Weblog „abonnieren“.

Dann werdet ihr jedes Mal informiert, wenn es in dem Weblog etwas Neues gibt.

Ein Feed-Reader lohnt sich natürlich nur, wenn ihr mehrere oder viele Weblogs beobachten wollt.

Wenn ihr nur ein oder zwei Weblogs beobachten wollt, genügen Lesezeichen, die ihr gelegntlich „ansurft“.

Wenn ihr aber viele Blogs beobachten wollt, dann geht ihr immer zu eurem Feed-Reader und der zeigt euch, was es in allen (abonnierten) Weblogs Neues gibt.

Nichts verstanden? – schaut einfach mal bei meinem Feed-Reader auf „Bloglines„. Dort könnt ihr sehen, welche Weblogs ich abonniert habe:

Bloglines – Uli Mattmüller

Weitere Anwendungen für Weblogs

Gespeichert unter: 10 — uli @ 1:57

Ich habe am Beispiel „Schätze der Welt“ gezeigt, wie man ein Weblog zur Realisierung von Unterrichtseinheiten benutzen kann.

Ich wollte damit gleich „zur Sache kommen“, da unser Thema ja „Computer im Unterricht“ ist und ich denke, dass man dieses Beispiel als Lehrer gut nachvollziehen kann.

Das Beispiel ist aber nicht unbedingt eine typische Verwendungsweise für Weblogs.

Am häufigsten werden Weblogs folgendermaßen verwendet:

1. Als kommentierte Lesezeichensammlung. Ein etwas größeres Weblog, indem ich das Sammeln von kommentierten Lesezeichen mit eigenen Beiträgen und Überlegungen kombiniert habe ist auch mein großes, öffentliches Weblog „Deutsch lernen und studieren in Deutschland“, das einige von euch schon kennen.

Deutsch lernen und studieren in Deutschland

Ich sehe dieses Weblog als Teil eines allgemeinen Trends bei dem Einzelpersonen, die auf ihrem Gebiet Fachleute sind, Weblogs über „ihr“ Thema schreiben und sich und evtl. ihrer Firma einen Namen im „Online-Bereich“ verschaffen.

2. Immer mehr Firmen benutzen auch selbst Weblogs, um auf neue Produkte aufmerksam zu machen, um mit den Kunden in direkten Kontakt zu kommen, als eine Art Service-Hotline, etc.

[Anmerkung: Wenn man Punkt 1 und 2 zusammennimmt, dann erkennt man einen völlig neuen Marketing-Trend, bei dem Werbung, Service und Content sich mischen.]

3. Viele Weblogs kommentieren regelmäßig das aktuelle politische Geschehen aus professioneller (Journalisten) oder privater Sicht – oder einer Mischung aus beidem. Schaut mal hier rein:

Hauptstadtblog

4. Manche Weblogs haben auch reinen Tagebuch-Charakter. Diese Weblogs sind bei jungen Leuten sehr beliebt. Wegen dieser Art von Weblogs wird in der Presse der englische Begriff Weblog auch gerne mit Online-Tagebuch übersetzt, obwohl Weblogs, wie ihr gesehen habt, keineswegs nur als Tagebücher fungieren.
Kinder-Tagebuch

[Anmerkung: Der gewiefte DaF-Lehrer erkennt natürlich hier sofort das Unterrichtspotential eines Online-Tagebuchs.]

Statt eines Vorworts

Gespeichert unter: 00 — uli @ 1:33

These 1

Alle (…) Entwicklungsphasen computerbasierter Bildungstechnologien
sind gekennzeichnet durch eine anfängliche Euphorie über die vielfältigen
und neuen Lehr- bzw. Lernmöglichkeiten und deren v. a. positive Effekte
auf den Lehr-/Lernprozess und einer anschließenden heftigen Ernüchterung über
die tatsächlich bestehenden Einschränkungen und Probleme bei der Realisierung
im Unterrichts- und Lernalltag. (S.197)

aus:

Rolf Messerschmidt und Regina Grebe: „Zwischen visionärer Euphorie und praktischer Ernüchterung. Informations- und Bildungstechnologien der vergangenen fünfzig Jahre“
(QUEM-report – Schriften zur beruflichen Weiterbildung, Heft 91)

Denkt ihr auch so? ….

Nützliche Software, die man kennen sollte

Gespeichert unter: 13 — uli @ 11:22

Die folgenden Programme gehören m.E. zur aktuellen Standardausstattung. Alle diese Programme sind kostenlos und privat uneingeschränkt nutzbar. Natürlich gibt es für jeden Anwendungstyp noch viele andere Programme, aber diese haben sich in der Praxis bewährt.

Programme, die man auf dem eigenen Computer installieren muss:

Firefox (Browser)

Acrobat Reader (pdf-Reader)

Realplayer (Audio-Player)

Winamp (Audio-Player)

Audacity (Audioaufnahme und -bearbeitung)

Itunes (Podcasting)

Skype (Internet-Telefonie)

Software, die im Internet zur Verfügung steht:

delicious (Lesezeichenverwaltung)

Blogger (Weblog-Hoster)

WordPress.com (Weblog-Hoster)

Bloglines (Feedreader)

Was ist eigentlich ein Weblog genau?

Gespeichert unter: 09 — uli @ 10:29

Im Prinzip ist ein Weblog eine eigene Website, auf der man sehr einfach Webseiten erstellen kann.

Was braucht man dazu? Fast nichts – nur einen Platz im Internet, wo ich dieses Weblog anlegen kann – einen so genannten „Weblog-Hoster

So ein Platz bzw. Weblog-Hoster ist z.B. „Blogger„. Die Adresse der Seite ist:

www.blogger.com

Wir wollen uns mal anschauen, wie man in fünf Minuten ein neues Weblog einrichten und erste Beiträge schreiben kann.

Exkurs: Blogger

November 15, 2006

Zusammenfassung und Ausblick

Gespeichert unter: 12 — uli @ 1:52

Am Beispiel meiner „Mini-Einheit“ Schätze der Welt habt ihr (vielleicht) gesehen, welches Potential das „neue Web“ ( „Web 2.0„) hat.

Man kann komplette Lektionen online realisieren, die wesentlich aktueller, multimedialer und damit für den Benutzer interessanter sind als herkömmliche Lehrbuch-Lektionen.

In Kombination mit weiteren Anwendungen wie z.B. „Email, „Instant messaging„, „Video-Conferencing“ oder „Skype“ in Verbindung mit Webcams kann man mit Hilfe der vorgestellten Hilfsmittel komplexe Lehr- und Betreuungsszenarien entwickeln, die sicher für den traditionellen Unterricht nicht ohne Folge bleiben werden.

Vorteil (Beispiel): Schon mit kostenlosen Programmen lassen sich anspruchsvolle Anwendungen realisieren.

Nachteil (Beispiel): Hohe Ansprüche an das technische Knowhow der Produzenten.

Über die weiteren Möglichkeiten und Gefahren der vorgestellten Techniken wollen wir uns im Diskussionsteil („offline“!) austauschen. ;-)

Der nächste Schritt: Ein Weblog

Gespeichert unter: 05 — uli @ 12:49

Wir wollen aber nicht nur Hörtexte, sondern auch Lesetexte, Grafiken, GR-Übungen, Videos oder kombinierte Websites nützen.

Natürlich können wir zu den entsprechenden Webseiten auch Lesezeichen legen (vgl. noch mal del.icio.us)

Aber Lesezeichen haben einen großen Nachteil – nämlich dass man keine eigenen Texte, Kommentare, etc. dazuschreiben kann.

Genau das kann man mit einem Weblog machen.

Ein Weblog ist im Prinzip eine Kombination aus Lesezeichensammlung und eigenen Kommentaren (und evtl. fremden!) dazu.

Zumindest ist das die „klassische“ Verwendungsweise von Weblogs – aus diesem Grund sind sie entstanden. Heute werden sie zu vielen anderen Zwecken verwendet. Doch dazu später …

Ein Beispiel für einen klassischen Weblog-Eintrag findet ihr auf der nächsten Seite:

Was „bringen“ Podcasts?

Gespeichert unter: 04 — uli @ 12:47

Brauchen wir das wirklich? Natürlich nicht! Aber ….

  • Wir haben immer aktuelle Hörtexte für den Unterricht oder für Prüfungen. [Nie wieder veraltete Texte!)
  • Man kann Schülern Empfehlungen zum Selberlernen geben
  • Und natürlich kann man die Hörtexte auch leicht unterwegs in der S-Bahn, im Zug, etc auf dem Handy, Mp3-Player (Ipod, ..), Mini-Computer o.ä. anhören. (Stichwort „mobiles Lernen„)

für Fortgeschrittene: Podcasts kann man auch sehr leicht selbst produzieren.

Man braucht nur: ein Mikro (Headset!), ein Aufnahmeprogramm (Audacity!) und ein Sendeprogramm (ein so genannter Podhost, gibt’s ebenfalls kostenlos – z:b. PodHost, Loudblog, o.ä.) Und dann kann man z.B.:

  • eigene Hörtexte, Diktate, Vorlesungen, o.ä. aufnehmen und online zur Verfügung stellen.
  • TN produzieren eigen Podcasts (!) („ich stelle mich vor“, „Tagesablauf“, etc. pp. – alles, was man sonst auch z.B. schreiben lässt)
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